Neuartiger Kunststoff

Kunstoffe im Wandel der Zeit

Bis heute ist es unverständlich, warum gerade die Kunststofftechnik der Chemoplaste das Hauptverfahren in der Zahntechnik darstellt. In der Industrie wurde dieses Verfahren schon in den 50er Jahren fast vollständig aufgegeben und durch die Spritz-/ Gusstechnik ersetzt. Die schlechten physikalischen, wie auch chemischen Werte ließen das chemoplastische Verfahren aus diesem Industrie-Bereich fast vollkommen verschwinden (mangelnde Bruchstabilität, hohe Schrumpfung, Oberflächenrauhigkeit, Restmonomere usw.)
Kein Wunder also, dass so wenig positive Resonanz aus den Reihen der Zahntechniker kommt, da doch hauptsächlich das „schlechteste Verfahren“ angewandt wird.

Kunststoffe sind einfach nicht gleich Kunststoffe!

Deshalb haben wir uns neuen Technologien und Entwicklungen zugewendet, die daraus resultierenden Vorteile genutzt und uns für das Produkt Polyapress entschieden. Polyapress ist ein Thermoplast und nicht wie üblich ein Chemoplast. 

Polyapress

Vergleich:

Thermoplast

In den Thermoplasten der Firma Polyapress GmbH sind keine toxischen und allergenen Stoffe enthalten.

Der Thermoplast kann nur durch Hitze im Spritzgussgerät plastifiziert werden, um unter hohem Druck in eine andere Form (z.B. Prothese) gebracht zu werden.

Die wichtigsten Belastungen:

Thermoplast

In den Thermoplasten der Firma Polyapress GmbH sind alle untenstehenden Stoffe nicht enthalten!

Im Endprodukt sind daher auch keine toxischen Stoffe enthalten.

Chemoplast

Ob heiß oder kalt gepresst, der Chemoplast (herkömmliche Polymerisationskunststoffe) benötigt als Katalysator stets Monomer-Flüssigkeit. Diese Monomer-Flüssigkeit belastet zunächst den Techniker und später auf Dauer den Patienten.

Diese gefährliche Herstellung ist beim Herstellungsverfahren nicht zu minimieren, weshalb man heute die Frage stellen muss, warum immer noch diese Methode angewandt wird, obwohl die thermoplastische Methode hier Abhilfe und Verbesserung schaffen würde.

Im weiteren Text werden einige toxische Inhaltsstoffe der Monomer-Flüssigkeit genannt (diese toxischen und allergene Stoffe sind - neben weiteren Stoffen dieser Art - in allen Chemoplasten enthalten). 

Chemoplast

Benzoylperoxid, Ethylenglykoldimethacrylat,
Dimenthyl- p - Toluidin
Triethylenglykoldimethacrylat
Urethan - dimethacrylat
Hydroxymethoxybenzophenon
Bisphenol A - dimethacrylat
Kolophonium
Hydrochinon
BIS-MA
p - Tolyldiethanolamin
BIS - GMA
Dimethylaminoaethylmethacrylat
Campherchinon
Butylmethacrylat
Butandioldimethacrylat
Kobaltchlorid
Cadmiumchlorid
Eisenchlorid

  • Teil- und Totalprothesen aus Polyan (Restmonomergehalts von 0,5%)
  • Langzeitprovisorien aus Dentalos (Restmonomergehalts von 0,5%)
  • Modellguss aus Flexiplast

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Polyapress

zu den Beispielen